3. Es reicht für alle (Matthäus 14, 14-21)

Die Speisung der Fünftausend

Als Jesus das hörte, zog er sich allein von dort mit dem Boot in eine einsame Gegend zurück. Aber die Volksscharen hörten davon und folgten ihm zu Fuß aus den Städten nach. Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen und heilte ihre Kranken. Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät geworden. Schick die Leute weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen! Jesus aber antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische hier. Er antwortete: Bringt sie mir her! Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten und alle aßen und wurden satt. Und sie sammelten die übrig gebliebenen Brotstücke ein, zwölf Körbe voll. Es waren etwa fünftausend Männer, die gegessen hatten, dazu noch Frauen und Kinder.

ADEL9701Lotta Westerstetten

Lotta Westerstetten

Bilder: Lotta, Westerstetten

 

Lieber Petrus

Wie geht es dir ? Mir geht es gut . Ich bin froh dass es endlich wieder Regnet.
Ich finde es blöd dass der Letzte Konfi Termin ausgefallen ist. Jetzt bin ich aber froh das die Schule wieder anfängt, weil ich habe mich manchmal gelangweilt. Die Schulaufgaben waren ein bischen schwer. Ich hab viele Bücher gelesen und hab auch viel gemalt zu meinem Geburtstag habe ich ein Handy bekommen zu Ostern habe ich viel Schokolade bekommen am 15. 5 .2020 war ich bei meiner Oma in Bernstadt kurz zu Besuch.
Munschutz un Abstand ist jetzt Pflicht, ich glaube, dass ich damit auch gut zurecht kommen werde.
Lieber Petrus, ich wünsche mir, dass ich meine Familie und Verwandte und Freund Gesund bleiben.

Dein Tom

Familie Tropp

Bild: Familie Tropp, Westerstetten

 

4. Angst und Mut (Matthäus 14, 22-33)

Die Offenbarung des Gottessohnes auf dem Wasser

Gleich darauf drängte er die Jünger, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken. Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um für sich allein zu beten. Als es Abend wurde, war er allein dort. Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind. In der vierten Nachtwache kam er zu ihnen; er ging auf dem See. Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst. Doch sogleich sprach Jesus zu ihnen und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht! Petrus erwiderte ihm und sagte: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme! Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und kam über das Wasser zu Jesus. Als er aber den heftigen Wind bemerkte, bekam er Angst. Und als er begann unterzugehen, schrie er: Herr, rette mich! Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind. Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, Gottes Sohn bist du.

 

5. Petrus der Angeber (Matthäus 26, 31a, 33)

Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr alle werdet in dieser Nacht an mir Anstoß nehmen; denn in der Schrift steht: Ich werde den Hirten erschlagen, dann werden sich die Schafe der Herde zerstreuen. Petrus erwiderte ihm: Und wenn alle an dir Anstoß nehmen - ich werde niemals an dir Anstoß nehmen!

MarcHiller