Liebe Gemeindemitglieder von St. Martinus, Westerstetten, und Maria Königin, Lonsee, jeweils mit allen dazugehörigen Ortschaften!

Pfr Amann1Über die Tageszeitung und Ihre Homepage wurden Sie bereits informiert, dass Bischof Dr. Gebhard Fürst mich zum neuen Pfarrer Ihrer Seelsorgeeinheit ernannt hat. Ich freue mich sehr, dass die Diözesanleitung damit meiner Bewerbung grünes Licht gegeben hat. Jetzt ein erster herzlicher Gruß von meiner Seite. Nach zwölf Jahren als Pfarrer im Dekanat Göppingen und fünfzehneinhalb Jahren Pfarrer auf dem Heuberg im Dekanat Tuttlingen-Spaichingen freue ich mich nun auf viele gute gemeinsame Jahre in Ihrer Seelsorgeeinheit. Einst hat mein Wirken als Priester in Ulm/Donau begonnen, wo ich von 1988 bis 1990 als Vikar in der Gemeinde St. Georg sein und eine überaus schöne und wertvolle Zeit erleben durfte. Mein Heimatort ist Stetten/Laupheim, wo noch zwei meiner drei Geschwister mit ihren Familien wohnen. Überaus dankbar denke ich an all die Erfahrungen, die ich in der Kindheit und im Jugendalter als Ministrant und in der KJG machen durfte. Die Wurzeln meiner Herkunft und die Liebe zum ländlichen Raum sind in mir immer lebendig geblieben. In meinen seitherigen Stationen durfte ich überaus wertvolle ökumenische Kontakte pflegen und mitgestalten. Diese Geschwisterlichkeit empfinde ich in heutiger Zeit besonders wichtig. Zudem war es mir immer wichtig, ein gutes Miteinander von Kirchengemeinde und bürgerlicher Gemeinde zu pflegen, zum Wohle aller. Von Jugend an bin ich über Klostertanten im Kloster Sießen mit der Spiritualität des Franz von Assisi in Berührung gekommen und bis heute davon geprägt. Wenn ich nach Hobbies gefragt werde, da muss ich ganz schnell Fußball nennen (Sport überhaupt, auch wenn er oft viel zu kurz kommt), Wandern, Natur, Sketche/Humor, Musik/ein wenig Gitarre, und ich denke gern über Gott und die Welt nach. Sie bekommen mit mir weder einen perfekten Pfarrer noch einen perfekten Menschen, doch einen, der Ihnen ehrlich, authentisch und mit offenem Herzen begegnen will und immer noch, wie am Anfang, mit Leib und Seele Seelsorger und Pfarrer ist. Wie sagt Johann Wolfgang von Goethe einmal: „Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll“. Über den Investiturtermin müssen wir uns noch verständigen. Bis Anfang August bin ich noch in meiner jetzigen Seelsorgeeinheit tätig, dann kommt der Umzug und wie beim letzten Stellenwechsel benötige ich ein Stück Durchschnaufen, Auftanken auf dem Jakobusweg und dabei im Herzen frei werden für die neue Aufgabe. Doch mit der Gewissheit, dass in diesem Jahr noch ein neuer Pfarrer ins Pfarrhaus einzieht, bringen Sie sicher hierfür die nötige Geduld auf, zumal erfreulicherweise ihr seitheriger Pfarrer am Ort wohnt, dessen seitherige Arbeit ich sehr schätze und an die ich gern anknüpfe. Ihnen und Euch allen gute Gesundheit und Gottes Schutz und Segen.

Ihr neuernannter Pfarrer Johannes Amann.